
Unsere Tiere sind eng mit uns verbunden.
Sie nehmen wahr, was uns beschäftigt, was uns belastet und was sich in unserem Leben verändert.
Manchmal übernehmen sie dabei unbewusst Dinge, die eigentlich zu uns gehören: körperliche Beschwerden, Ängste, Anspannungen oder bestimmte Verhaltensweisen.
Sie tragen mit, was wir selbst vielleicht schon lange tragen.
Wenn wir beginnen, uns selbst zu verändern und unsere eigenen Themen anzuschauen, kann sich auch für unser Tier etwas verändern.
Es muss nicht mehr übernehmen, was nicht zu ihm gehört.
Es darf wieder mehr bei sich sein, leichter, freier und in seiner eigenen Kraft.
Nicht, weil alles immer perfekt sein muss.
Sondern weil Mensch und Tier wieder mehr in ihrer eigenen Balance sein dürfen.
Du hast vielleicht schon vieles versucht.
Du warst beim Tierarzt. Vielleicht bei verschiedenen Therapeuten. Hast Behandlungsmöglichkeiten ausprobiert, Ratschläge angenommen und immer wieder gehofft, dass sich etwas verändert.
Und trotzdem bleibt dein Gefühl:
Irgendetwas stimmt noch nicht.
Dein Tier zeigt weiterhin ein Verhalten, das du dir nicht erklären kannst. Beschwerden kommen immer wieder oder etwas hat sich verändert, ohne dass du wirklich weißt, warum.
Vielleicht lohnt es sich dann, den Blick einmal zu erweitern.
Nicht nur auf das Tier.
Sondern auf das gesamte gemeinsame Leben.
Wenn der Mensch beginnt, seine eigenen Themen wahrzunehmen und Veränderungen in seinem Leben anzustoßen, kann auch das Tier entlastet werden.
Es muss nicht mehr das tragen oder ausdrücken, was eigentlich zum Menschen gehört.
Und manchmal erleben beide dadurch etwas, wonach sie sich schon lange gesehnt haben:
mehr Leichtigkeit.
mehr Ruhe.
mehr Nähe.
mehr gemeinsames Glück.
Deshalb schauen wir gemeinsam auch dorthin, wo bisher vielleicht noch niemand hingeschaut hat.
Channy P.,Bayern D